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Arbeitslehre

Duales Lernen - Verknüpfung von
schulischem Lernen und Lernen am PraxisplatzArbeitslehre


Das Duale Lernen bereitet neben dem Unterricht in WAT und Arbeitslehre in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 alle Schülerinnen und Schüler auf den Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt und in weiterführende berufliche Bildungsgänge sowie Hochschulstudiengänge vor.
Da WAT / Arbeitslehre das Leitfach des Dualen Lernens ist, sind die Vorhaben der einzelnen Jahrgänge dem Pflichtunterricht WAT und dem Wahlpflichtfach Arbeitslehre zugeordnet.

duales lernen

 

7. Jahrgang
Pflichtbereich WAT: Werkstattarbeit (aus 2 Klassen werden 3 Gruppen gebildet)
Wahlpflichtbereich Arbeitslehre:  Werkstattarbeit, Betriebsbesichtigungen

8. Jahrgang
Pflichtbereich WAT: Komm auf Tour, Girls Day/Boys Day, z.T. BIZ Besuch, Berufsfindungsbörse
Wahlpflichtbereich Arbeitslehre: Werkstattarbeit, Tag der Technik, Betriebsbesichtigungen

9. Jahrgang
Pflichtbereich WAT: BIZ Besuch (in der 1. Projektwoche), an einem Wandertag im Herbst wählen die Schüler aus 10 bis 12 Betrieben die Betriebsbesichtigungen aus (in Kooperation mit Casa e.V.),  Betriebspraktikum (Vorbereitung, Durchführung & Nachbereitung durch das Fach WAT), Seminare von Casa e.V. (im 2. HJ: 1Std. pro Monat), Berufseinstiegsbegleiter (FAA-Nord), Schulsprechstunden der Berufsberatung der Arbeitsagentur (1x pro Monat), Berufsfindungsbörse, Girls Day/Boys Day
Wahlpflichtbereich Arbeitslehre: Werkstattarbeit, Schülerfirma: Carlos Green Paper Shop (WPII), Betriebsbesichtigungen

10. Jahrgang
Pflichtbereich WAT: Seminare (Einstellungstests, Vorstellungsgespräche, Assessmentcenter) von Casa e.V. (erster Wandertag als Seminartag), Berufseinstiegsbegleiter (FAA-Nord), Schulsprechstunden der Berufsberatung der Arbeitsagentur (1x pro Monat), Berufsfindungsbörse, Fit für die Ausbildung, Girls Day/Boys Day
Wahlpflichtbereich Arbeitslehre:  Werkstattarbeit, Betriebsbesichtigungen

 

Kooperationspartner der Carlo-Schmid-Oberschule

Der Fachbereich Arbeitslehre/WAT arbeitet mit verschiedenen externen Partnern zusammen.

Zum einen sind es die Unternehmen: die Mercedes-Benz-Niederlassung Spandau, die Deutag und die Herlitz AG. Bei den Exkursionen in die Betriebe stehen hauptsächlich berufskundliche Aspekte im Vordergrund. So lernen die Schüler praxisnah kennen und werden über die Ausbildungsanforderungen der Betriebe informiert. Weiterhin erhalten die Schüler Einblicke in die Unternehmensstrukturen.

MercedesBegonnen hatte die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet mit der Mercedes-Benz-Niederlassung Spandau in der Seeburger Straße. Die Schüler besuchen die Niederlassung, um sich über die Ausbildungsvoraussetzungen, die Mercedes Logotechnische Berufsausbildung (alle Azubis der berliner Niederlassungen werden in diesem Unternehmen ausgebildet) und den Betrieb im Allgemeinen zu informieren.

 

DeutagUnsere zweite Partnerfirma ist die Spandauer Niederlassung der DEUTAG. In diesem Unternehmen werden in einer Mischanlage Asphalte hergestellt. BeDeutag Logoi den Betriebserkundungen lernen die Schüler den technologischen Herstellungsprozess der Asphaltmischung, die Labore zur Materialprüfung und die Unternehmensstruktur der DEUTAG kennen.

 

DieHerlitz Herlitz AG, mit den Produktionsstandorten in Falkensee und Tegel, ist unser dritter Partnerbetrieb. Es werden Erkundungen in Falkensee durchgeführt, bei denen die Schüler einen Einblick in die Produktion der SchreibwarenHerlitz Logo erhalten. Beeindurckend ist in diesem Unternehmen auch die Logistik der Waren, da in dem Logistikzentrum auch Produkte anderer Hersteller gelagert, sortiert und zur Auslieferung vorbereitet werden.

 

Seit dem Schuljahr 2005/06 nimmt unsere Schule an dem Projekt „Vorfahrt für Spandauer Schüler“ teil. Alle Klassen des 9. und 10. Jahrgangs nehmen an diesem Projekt von Casa e.V. teil.

Sozionetzwerk

Durch die Mitarbeiter des Projektträgers (CASA e.V.) werden monatliche Seminare zu Themen der Berufswahl und zur Unterstützung beim Übergang von Schule zur Ausbildung angeboten. So finden beispielsweise Seminare zum Bewerbungsverfahren, den Bewerbungsunterlagen, Einstellungstests, Vorstellungsgesprächen und Assessmentcentern statt. Einstellungstests bis Vorstellungsgespräch satt. Nachdem im WAT-Unterricht die Erstellung der Bewerbungsunterlagen vorbereitet wurde, werden die Bewerbungen vom Fachlehrer korrigiert. Anschließend können die Schüler ihre individuellen Bewerbungsunterlegen nochmals überarbeiten und von Casa e.V. durchsehen lassen.

 

Die Berufsberaterin der Arbeitsagentur führt jeden Monat Beratungsgespräche mit Schülern des 9. uArbeitsagentur Logond 10. Jahrgangs in der Schule durch. Weiterhin informiert Frau Fritze auf Elternabenden der 9. und 10. Klassen.  Die Einführungen in das Berufsinformationszentrum (BIZ) in der Königin-Elisabeth-Straße werden ebenfalls von ihr durchgeführt.

Im Rahmen der Berufseinstiegsbegleitung werden die  Teilnehmer durch die Berufseinstiegsbegleiterin bei der gelingenden Bewältigung des Übergangs Schule-Beruf FAA Logounterstützt. Dabei setzt die individuelle Förderplanung und die Initiierung und Begleitung von Entwicklungsprozessen (in schulischer, beruflicher und persönlicher Hinsicht) frühzeitig vor Beendigung der Schulzeit (Vorabgangsklasse) ein.

Übergeordnetes Ziel ist die Integration in eine betriebliche Ausbildung.

Die Tätigkeit der Berufseinstiegsbegleiterin (FAA Nord) strukturiert sich entlang der folgenden Tätigkeitsfelder:
• Erreichen des Schulabschlusses
• Berufsorientierung/-wahl
• Ausbildungsplatzsuche
• Begleitung im Übergangsystem (BerEb-Bk)
• Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses

Die Schulberater der Krankenkassen (AOK und  Barmer) führen z.T.  in den Klassen des 9. und 10. Jahrgangs ergänzende Seminare durch. Diese Tagesseminare werden zum Teil in den Projektwochen der entsprechenden Jahrgänge durchgeführt und ergänzen die Lerninhalte des WAT-Unterrichts.

 

Projekt „Praxistag“ - In der Praxis lernen

Seit dem Schuljahr 2014/15 gibt es für unsere 9. Klassen das Projekt „Praxistag“. Durch die Wahl der WP-Kurse „Praxislernen“Logo JSA und „WAT“ können die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler während eines gesamten Schuljahres einmal wöchentlich einen Praktikumstag in einem selbst gewählten Betrieb absolvieren.
Nach dem ersten Schulhalbjahr findet ein Wechsel des Praktikumsbetriebes statt, dadurch ist es möglich, in verschiedene Berufsbranchen „hineinzuschnuppern“. Der „Praxistag“ bietet die Gelegenheit, Einblicke in die Arbeitswelt zu bekommen und Erfahrungen durch praktisches Arbeiten zu sammeln. Berufliche Interessen können entdeckt, überprüft oder vertieft werden. Lernen und berufliche Orientierung findet vor Ort in der Praxis statt.
Viele Schülerinnen und Schüler, die bereits am „Praxistag“ teilgenommen haben, konnten positive Erfahrungen in ihren jeweiligen Praktikumsbetrieben sammeln. Sie wurden freundlich in den Betrieben aufgenommen, konnten sich durch Motivation und persönlichen Einsatz in der Praxis beweisen, sich Anerkennung und Lob der Mitarbeiter erarbeiten und sich einen ersten Eindruck von verschiedenen Berufen und den Herausforderungen des Arbeitslebens machen.

Ein teilnehmender Schüler:praxistag1
„Ich habe am Wahlpflichtfach „Praxistag“ teilgenommen und finde, dass man während des Projekts viel über das Berufsleben erfahren kann. Man bekommt die Chance, zu überlegen, als was man später arbeiten möchte. Das Projekt hat mir persönlich sehr geholfen, weil ich dadurch erfahren habe, dass ich eine Person bin, die lieber praktisch arbeitet als im Büro.“

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Carlo-Schmid-Oberschule und Staakkato Kinder und Jugend e.V.

 

S. Lorentz
(Fachbereichsleiter WAT/Arbeitslehre)

 

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