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Speed-Dating bei StaakMen

[26.11.2015 | Bericht Speed-Dating]Speed Dating1

Speed-Dating bei StaakMen: ein Rendezvous der beruflichen Art

„Anlässlich unseres einjährigen Projektjubiläums berichten euch Angestellte des Unionhilfswerks über ihre Berufe, Werdegänge und Karrieren.“ Soweit die Ankündigung vorab.

In Form von trockenen Vorträgen? Mitnichten! Unser Projekt StaakMen fuhr am 4.11.2015 mit fünf Schülerinnen und Schülern der CSO – unseren Mentees – und zwei Mentoren des QM-geförderten Jugend-Mentoring-Programms in der Hauptverwaltung des Berliner Wohlfahrtsverbands in Lichtenberg vor. Dort lernten sie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Trägers, der seit 2014 StaakMen zur Berufsorientierung und Unterstützung der Persönlichkeitsentwicklung von Staakener Jugendlichen umsetzt, im Speed-Dating-Verfahren kennen.

Zwar gab es keinen roten Teppich, dafür ein sehr herzliches Willkommen seitens der Erwachsenen, die die Jugendlichen intensiv dazu befragten, was sie bewegt hat, beim Staakener Mentoring teilzunehmen und was ihre Berufswünsche sind.StaakMen

Während Projektkoordinatorin Stefanie Schmidt die Rolle der Wächterin über die Zeit übernahm, und alle zehn Minuten mit einem Gong die nächste Runde des Speed-Datings einläutete, gab es im Raum ein großes Hallo: ein Wechselspiel von thematisierten Berufswünschen der Mentees einerseits und beruflichen Tätigkeiten der Erwachsenen anderseits. Die Jugendlichen zeigten Speed Dating2sich besonders beeindruckt von den vielen verschiedenen Karrierewegen, die sie unter den Teilnehmenden ausmachten. So rief es großes Erstaunen und bestimmt den ein oder anderen „Push“ hervor zu erfahren, dass es neben geradlinigen Laufbahnen auch Umwege über den zweiten Bildungsweg und den Quereinstieg gibt, und dass die Entscheidung für eine Ausbildung ein Studium nicht ausschließt. All diese Wege waren unter den Angestellten der Bereiche Pflege, Kindertagestätte, Haustechnik, Unternehmenskommunikation und Freiwilligenmanagement zu finden.

Die Mentees schlugen sich prima von Runde zu Runde und nahmen dabei kein Blatt vor den Mund: Ob es dem Geschäftsführer schon immer klar gewesen sei, eines Tages Geschäftsführer zu sein? – Es wurde viel gelacht, und festgestellt, dass man selten als Chef geboren wird. Mit Sicherheit war die Feier nicht nur ein Geburtstagsfest; sie war auch eine Ermutigung, zuversichtlich in die Zukunft zu schauen und den Blick zu verändern, weg von verpassten Chancen hin zu neuen Möglichkeiten, die sich auftun und einen weiterbringen werden.

Stefanie Schmidt

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