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Super-Sommer-Kanutour

[13.09.2015 | Bericht Kanutour des SSD]SSDKanutour1

...eine Gemeinschaftsaktion vom JRK Rostock und dem SSD der Carlo-Schmid-Oberschule
 
Im Sommer 2014 haben wir bereits gemeinsam mit dem JRK Rostock eine 150 km lange Fahrradtour gemeistert. Dabei sind  zum einen viele  schöne Erinnerungen geblieben und zum anderen  immer noch bestehende Freundschaften entstanden. Auch dieses Jahr  bekamen  wir  wieder eine Einladung  für  eine  gemeinschaftliche Sommeraktion vom 13.08.- 15.08.
 
LagebesprechungDieses Mal wollten wir jedoch nicht die Landstraßen mit Fahrrädern, sondern die Wasserstraßen im Rostocker-Umland mit Kanus unsicher machen. Vom SSD der „Carlo-Schmid-OS“ Spandau entschlossen sich Robert (Betreuer), Max, Natasha, Pascal und Florian (Teilnehmer) sich diesem gemeinsamen Abenteuer zu stellen. Auf der Rostocker Seite erklärten sich Hannes, Ulrike (Betreuer), Erik, Dana, Dennis und Anne (Teilnehmer) dazu bereit, diese Herausforderung zu meistern.
Dafür fuhren wir um 07:30 Uhr aus Berlin los und kamen dann anschließend (nach einer ausgedehnten Frühstückspause) gegen 10:30 Uhr in Rostock an der DRK Geschäftsstelle an.Landschaft
Nach der herzlichen Begrüßung und dem darauffolgenden Kennenlernen, der kreativen Zwischenmahlzeit und dem Herstellen der Abfahrtbereitschaft wurden wir von Mitarbeitern des Kanuverleihs an die Einsetzstellen gebracht. Die anschließende Unterweisung und Sicherheitsbelehrung waren kurz, die Tipps für das Kanufahren sehr hilfreich.
SSD auf AbwegenWir hatten für uns zwei 5er und ein 3er Kanu. Die 5er wurden gemischt mit den Kindern bestückt und das 3er mit den Betreuern. Dann ging´s los. Anfangs bewegten sich die Boote noch sehr unkoordiniert, schnell hatten die jungen Sanitäter jedoch raus, dass sich die Fortbewegung mit Teamwork, Kooperation und Kommunikation sehr viel besser meistern ließ. Von nun an gehörte die Fahrt in den seitlichen Schilfgürtel nicht mehr zum Fahrweg dazu. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit wurden die Boote dennoch neu besetzt und somit befand sich nun in jedem Boot ein Betreuer und 4 Kinder ... das kleine Boot wurde zum Anhänger umfunktioniert. Somit konnten wir nach 11 km, megaviel Spaß, gemeinsamen Austausch, gemeinsamen Kennenlernen und unheimlicher schöner Landschaft dann gegen 22.00 Uhr unser Ziel erreichen. Dort wurden wir herzlich willkommen geheißen, bauten unsere Betten, richtetet unser Zelt ein und aßen gemeinsam draußen am Feuer Abendbrot. Gegen 0.00 Uhr fand noch eine Nachtwanderung statt, auf der der eine oder andere das Fürchten neu- bzw. wiederentdecken konnte. Abschließend fuhren wir zurück und konnten unseren wohlverdienten Schlaf genießen. Nachtlager
Den nächsten Tag begannen wir um 09.00 Uhr mit Frühstück, Zelt abbauen, Klamotten packen und Boote besetzen. Die Tagesruderleistung betrug nur 15 km, so dass wir nach einer kleinen „Mittags-Nasch-Eis-Bade-Pause“ am späten Nachmittag unser Ziel in Schwaan erreichten. Dort konnte noch einmal gebadet werden. Wir spielten das Spiel „Laurentia, liebe Laurentia mein“ in den Kanus. Dabei mussten die Insaßen bei jedem Wochentag gemeinsam im Kanu aufstehen ... natürlich sind sie dann umgekippt, auch wenn die Betreuer dabei nachhelfen mussten. Der Tag endete mit einem langen Grillabend und dem anschließenden Spaziergang durch das nächtliche Schwaan in unsere Unterkunft. Ein Film rundete den Tag ab. 

Gruppenbild

Am letzten Tag standen wir entspannt gegen 09.00 Uhr auf, räumten unsere Klamotten und Utensilien in die Fahrzeuge und machten klarschiff in unserem Schlafraum. Dann gab es ein ausgedehntes Frühstück mit frischen Brötchen. Der Tag wurde fortgesetzt  mit einer kleinen Geschichtsrunde zu Schwaan und endete im Kirchturm der Stadt.
Danach gingen wir noch einmal in der Warnow baden und genossen einen „Apfelmus-Vanille-Imbiss“. Die abschließende Feedbackrunde zeigte, dass es allen gefallen hatten, es ebenfalls allen sehr schwer viel, die gewonnenen, neuen Freunde gehen zu lassen und dass nächstes Jahr unbedingt jeder wieder  dabei sein möchte, wenn es heißt: „Das JRK Rostock lädt ein...“.
 RW
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