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Planspiel Kommunalpolitik

Ohne Jugend ist kein Staat zu machen

[26.02.2014 | Bericht Planspiel Sozialkunde]Planspiel Sozialkunde

„Wenn ich einen Tag lang Politiker/in sein könnte, würde ich alles anders machen.“ Diesen Satz hat wohl jede/r schon einmal gesagt. Schüler/innen der WP-Kurse Sozialkunde der Klasse 9 hatten am Dienstag, den 25.02.2014, die Möglichkeit, den Worten Taten folgen zu lassen und schlüpften für einen Tag in die Rollen von Kommunalpolitikern.

 

Sechs Stunden lang erfuhren die Schüler/innen, wie die Spandauer Kommunalpolitik funktioniert und wie schwer es doch eigentlich sein kann, in der Bezirksverordnetenversammlung, diversen Ausschüssen oder anderen Entscheidungsgremien zu sitzen und endlich mal selbst über Politik, im eigenen Stadtteil, zu entscheiden. Die Friedrich-Ebert-Stiftung bot den WP-Kursen die Möglichkeit sich lebensweltorientiert mit der Politik und den Problemen im unmittelbaren Stadtteil auseinanderzusetzen und selbstständig Lösungsansätze zu finden. Nach einer kurzen Einführung in die Kommunalpolitik und die Funktionsweise eines Planspiels wurden die Schüler/innen in verschiede Fraktionen eingeteilt und der praktische Teil konnte beginnen.

Dieser Tag bot also, und das mehr als der normale Unterricht, die Möglichkeit, praxisorientiert und praktisch zu arbeiten. Alle Schüler/innen waren motiviert, ihre eigene Rolle mit Leben zu füllen und ihre Position aktiv zu vertreten, auch wenn dies nicht immer leicht war. Über den Planspieltag hinweg wurden nicht nur die kommunikativen Fähigkeiten gefordert und gefördert, auch die Teamfähigkeit und das eigene Durchsetzungs- und Überzeugungsvermögen wurde verbessert. Auch wenn sicherlich nicht alle, nach dem Planspiel, Politiker/in als Berufswunsch Nr. 1 angeben haben, so ist doch allen klar geworden, wie wichtig es ist, zur Wahl zu gehen und seinem Abgeordneten seine Stimme zu geben.

Außerdem stellte sich während des Planspiels heraus, dass zur Politik auch Zusammenarbeit gehört, weil man seine Meinung nicht alleine durchsetzen kann und oft Kompromisse mit anderen (Fraktionen) eingehen muss.                                                                                                                                                                    KS

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